19.10.2017 Mittelstand 4.0: Standardlösung „abwarten“

Das Thema:

Digitalisierung, immer neuere Technologien, wegbrechende Geschäftsmodelle, Agilisierung, VUCA-Welt, aggressive Startups, die so ganz andere „Generation Y“ – und plötzlich sind auch altbewährte Tätigkeits- und Berufsfelder nicht mehr sicher.

Unzählige Studien beschreiben den bereits einsetzenden dramatischen Wandel und spekulieren über die weitreichenden Auswirkungen – mit einer verheerenden Konsequenz: Während Konzerne versuchen, sich mit hoch budgetierten Change-Projekten anzupassen, scheint der Mittelstand angesichts der Herausforderungen in eine Art Schockstarre zu verfallen und allenfalls halbherzig zu agieren – im aktuellen Szenario wahrscheinlich nicht die beste Strategie!

In seinem interaktiven Vortrag zeigt Andreas Lowinger auf, wo genau die neuen Herausforderungen für Ihr Geschäftsmodell liegen, wieso viele mittelständische Unternehmen eine weitaus bessere Startposition besitzen als so mancher Großkonzern und entwickelt mit Ihnen zusammen die ersten kleinen Schritte, um diesen Vorteil gewinnbringend zu nutzen.

Der Referent:

Andreas Lowinger
Selbständiger Wirtschaftsingenieur mit umfangreicher Expertise im Change- und Projektmanagement für mittelständische Betriebe und DAX-Unternehmen.

Als Berater, Trainer und Coach unterstützt er Unternehmen mit modernen Arbeitsmodellen und -methoden vom operativen Innovations-, Produktentwicklungs- oder Strategieprojekt bis hin zur strategischen Unternehmensausrichtung, optimalen Positionierung und der Einführung flexibler selbstorganisierter Strukturen.

Bitte bringen Sie genügend Visitenkarten, Flyer und Prospektmaterial mit. Vor und nach der Veranstaltung bleibt genügend Zeit, um mit interessanten und potentiellen Geschäftspartnern ins Gespräch zu kommen.

Organisationsbeitrag für Gäste: € 10,00
JUST-Mitglieder frei

Wo: Hotel „Kurpfalz“, Horstschanze 8, 76829 Landau

Programmablauf
18.30 Uhr: Möglichkeit zum gemeinsamen Abendessen (Selbstzahler)
19.30 Uhr: Get together
19.45 Uhr: Veranstaltungsbeginn

24.08.2017 „Landauer Unterwelt“

Lernen Sie die Unterwelt der Landauer Festung kennen.
Anschließend Netzwerken unter freiem Himmel (bei gutem Wetter)

JUST e.V. ist zu Gast bei Landaus „größter Untergrundbewegung“, dem Festungsbauverein Landau e.V.. Der Verein mit 450 Mitgliedern hat sich zum Ziel gesetzt, die Festung Landau erlebbar zu machen.

In Landau wurde 1688-1691 durch die Franzosen zur Zeit Ludwig des XIV. eine bedeutende Festung errichtet. In ihrer spannenden Geschichte wechselten sich Franzosen und Bayern als Besatzer ab. Im Savoyenpark hat der Festungsbauverein vor einigen Jahren durch Ausgrabung eines Turmzugangs zu den Tunnelanlagen die Möglichkeit geschaffen, dass Besucher die Unterwelt dieser Festung erkunden. Wir besichtigen die Baustelle und steigen mit kundigen Führern des Vereins hinab in die Tunnelanlage.

Bitte tragen Sie festes, strapazierfähiges Schuhwerk. Im Tunnel sind ca. 12°, was im Sommer zwar angenehm ist, aber auf Dauer auch kühl. Wir empfehlen daher einen Pullover oder eine Jacke.

Treffpunkt 18:00 Uhr am Obertorplatz 4, Landau, (Restaurant Barock). Vom Französischen Tor gehen wir mit Führern des Festungsbauvereins zur Lunette 41 (Baustelle mit Tunnel) und dort in die Tunnelanlagen. Seien Sie gespannt, was es in Landau alles zu entdecken gibt.

Dauer ca. 1 Stunde

Anschließend werden wir uns Restaurant „Barock“ (Selbstzahler) zum Netzwerken und Ausklang des Abends treffen.

Organisationsbeitrag: € 10,00 (zahlbar an den Festungsbauverein Landau)

Verbindliche Anmeldung bis 22.08.2017.

„Bereit für den globalen Erfolg? Wie ticken unsere ausländischen Kunden?“
Hotel „Kurpfalz“ in Landau, 18.05.2017

Die Referentin Frau Sylvie Schoch brachte uns in der Mai-Veranstaltung dieses wirklich hoch spannende Thema an den Beispielen Deutschland, Frankreich, Indien und USA näher.
Sie stellte zunächst fest: Wir betrachten die Welt durch unsere eigene Kulturbrille!
Und: „High Context“ Kulturen sind Gesellschaften, in denen Menschen enge und lang anhaltende Beziehungen pflegen. Die Beziehungsebene geht allen anderen voran – die Sachebene ist nachgestellt.
In „low-context“ Kulturen dagegen haben die Menschen ein großes Netzwerk, die Beziehungen sind aber eher locker und von kürzerer Dauer. Die Sachebene geht allen anderen voran – die Beziehungsebene ist nachgestellt.
Gerade der Vergleich dieser beiden Kulturen empfanden die Teilnehmer der Veranstaltung sehr spannend.
Wer Interesse an das handout des Vortrags hat, bitte melden.

JUST bedankt sich sehr herzlich bei Frau Sylvie Schoch für diesen interessanten Vortrag.
Kontaktdaten:
Sylvie Schoch IP International – Training, Coaching & Consulting (http://www.ip-international.biz

RA Rainer-Manfred Althaus zeigte am Beispiel des Geschäftsführers der (fiktiven) Fa. Müller GmbH das Risiko, das jeder Verantwortliche eines Unternehmens trägt, z.B. wegen Insolvenzverschleppung sich strafbar zu machen und letztendlich für die Forderung in die persönliche Haftung genommen zu werden, mit allen unangenehmen Konsequenzen.

Herr Müller, Geschäftsführer der Müller GmbH, sollte sich – wenn die Liquidität seiner GmbH immer mehr abnimmt – täglich seine von ihm zu zahlenden Rechnungen/Verbindlichkeiten seinen Einnahmen (Konten- und Kassenbestand), zu erwartenden Rechnungseingängen, Darlehen, Einnahmen aus Materialverkauf etc. gegenüberstellen und dies innerhalb eines Zeitraums von 3 Wochen. Denn Herr Müller als Geschäftsführer der Müller GmbH ist verpflichtet, nach Feststellung einer Überschuldung innerhalb von 3 Wochen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen, um sich nicht wegen Insolvenzverschleppung strafbar zu machen. Dass die Feststellung einer Überschuldung nicht so einfach ist, wurde den Teilnehmern anschaulich von RA Althaus dargestellt.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Anfechtungsgefahr durch den Insolvenzverwalter. Der Insolvenzverwalter kann alle Zahlungen der Müller GmbH z.B. an ihre Lieferanten innerhalb von drei Monaten nach Stellung des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens anfechten und zurückfordern.

Außerdem hat der Insolvenzverwalter noch weitere Anfechtungsmöglichkeiten bis zu 10 Jahre nach Antragstellung. Der Gesetzgeber hat mittlerweile festgestellt, dass die Dauer von 10 Jahren viel zu hoch gegriffen ist. Es ist geplant, die Anfechtungsdauer auf 4 Jahre zu beschränken. Aber auch 4 Jahre ist für jeden Lieferanten ein großes Risiko und sollte jedem Unternehmen bewusst sein. Vor allen Dingen sollte jedes Unternehmen vorsichtig sein, wenn Kunden offene Rechnungen ratenweise tilgen wollen. Dies kann als Indiz gelten, dass sich der Kunde in Zahlungsschwierigkeiten befindet und damit bei einer späteren Insolvenz dem Insolvenzverwalter einen Anfechtungsgrund liefert.

Bedenken Sie, dass bundesweit die durchschnittliche Quote, die ein Gläubiger im Insolvenzverfahren erhält, bei 2,2 % liegt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn RA Althaus aus Mannheim, der seit Jahren kompetent Unternehmen berät, wie eine Insolvenz vermieden werden kann.

Kontaktdaten: www.advosolve.de/

27.09.2017 Sinn und Zweck von Coaching

was habe ich als Führungskraft davon?

Coaching entwickelt sich immer mehr zum zentralen Thema für erfolgreiche Unternehmer.

Während lange der Fokus auf fachlicher und methodischer Qualifikation von Mitarbeitern und Führungskräften lag, rücken aktuell die persönlichen und sozialen Kompetenzen immer mehr in den Blickpunkt. Wir scheitern häufg nicht an fachlichen, sondern an zwischenmenschlichen Themen.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Arbeit mit Coaching und zeigt den unternehmerischen Nutzen auf.

Der Referent:

Rainer Girschewski, Ludwigsburg

Diplom Betriebswirt | Business-Coach | Facilitator

klar – schnell – wahrhaftig – einfühlsam

Er ermöglicht Menschen ihre Potentiale zu entdecken und zu nutzen.

Wertschöpfung durch Wertschätzung lautet seine Prämisse.

Seit über 20 Jahren führt er erfolgreich Trainings in diesen Bereichen durch:

Konzeption und Begleitung von Veränderungsprozessen
Führungskräfte Coaching und Training
Interne und externe Kommunikation in Unternehmen
Teamentwicklung und Teamtraining